bleibwacker plant Einkauf und Bestände ab jetzt mit numi. Der Bio-Lebensmittelhersteller steht für maximal natürliche, minimal verarbeitete Produkte — Suppen, Aufstriche, Brühen, Müslis und Snacks, die über den eigenen Shop und den Handel verkauft werden.
Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum mitplant
Lebensmittel verzeihen Planungsfehler in beide Richtungen schlecht, und bei einem Sortiment mit möglichst wenig Zusatzstoffen wird der Spielraum noch kleiner. Zu wenig zu produzieren heißt, dass ein Bestseller im Regal fehlt, während die Nachfrage da ist. Zu viel zu produzieren heißt, Ware zu halten, deren Restlaufzeit schrumpft — bis sie für den Handel nicht mehr annehmbar ist und abgeschrieben werden muss.
Erschwerend kommt hinzu, dass der Beschaffungsrhythmus ein anderer ist als der Verkaufsrhythmus. Bio-Rohstoffe kommen aus Ernten mit eigenen Zeitfenstern und Qualitätsschwankungen, produziert wird in Chargen, und der Handel ordert in größeren, unregelmäßigen Mengen nach eigenem Aktionskalender, während die Nachfrage im eigenen Shop kontinuierlich läuft. Beides mit derselben Logik zu planen, wird keinem von beiden gerecht.
Der Ausweg ist keine bessere Faustregel, sondern eine bessere Prognose. Leitet sich der Sicherheitsbestand daraus ab, wie genau ein Artikel tatsächlich prognostizierbar ist, sind Verfügbarkeit und Bestand kein Zielkonflikt mehr, sondern zwei Ergebnisse derselben Rechnung — die Grundidee hinter Bestandsmanagement mit numi. Über das gesamte Sortiment hinweg liegt genau in dieser Umverteilung der Wert: gut planbare Artikel tragen weniger Puffer, volatile mehr.
Mit numi bündelt bleibwacker diese Fähigkeiten in einer Supply-Chain-Intelligence-Plattform.
Der Go-live umfasst:
- KI-Bedarfsprognosen auf SKU-Ebene für eine präzisere Bedarfsplanung über das gesamte Sortiment.
- Automatisierte Bestellvorschläge und Bestellanlage, die manuellen Aufwand reduzieren und Einkaufsprozesse beschleunigen.
- Lieferantenbewertung mit vollständigem KPI-System für eine gemeinsame, faktenbasierte Sicht auf Zuverlässigkeit und Lieferzeiten.
- Dynamische Alerts für Reaktionsfähigkeit in Echtzeit, damit Teams schneller auf veränderte Bedingungen reagieren.
Was sich im Einkauf verändert
Das Ergebnis: weniger manuelle Arbeit, weniger Fehlbestände und fundiertere Einkaufsentscheidungen. Indem operative Daten in zeitnahe Handlungsempfehlungen übersetzt werden, kann sich das Team von bleibwacker stärker auf die Entscheidungen konzentrieren, die für Kundinnen, Kunden und das Geschäft den größten Unterschied machen.
Wir bedanken uns beim gesamten Team von bleibwacker für das Vertrauen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit. Wir sind stolz darauf, diesen nächsten Schritt in der Supply-Chain-Transformation zu begleiten, und freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg.





